Aufruf zur Rettung Geflüchteter der evangelischen und katholischen Kirche und der Seebrücke in Köln

Geflüchtete

Wenn Menschen die unfassbar schwierige Entscheidung treffen müssen, aus ihrer Heimat zu fliehen, Haus und Hof und teilweise die Familie zurückzulassen, leiden sie. Wenn sie bei uns, in einem für sie unbekannten Land ankommen, und auf eine Zukunft in Würde hoffen, haben sie auf dem Weg wahrscheinlich ihr Leben aufs Spiel gesetzt und möglicherweise geliebte Menschen verloren.
Unsere Beiträge versuchen, auf die Schicksale geflüchteter Menschen hier in Köln aufmerksam zu machen. Es gibt viele Ideen und Hilfsprojekte, aber nicht genug. Gute Ideen kann, ja sollte man kopieren.
Manchmal wird auch Grundsätzliches in unseren Beiträgen hörbar. Wenn etwa evangelische und katholische Kirche in Köln zum Internationalen Tag der Migranten große Banner mit den Namen der im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge an ihre Kirchtürme hängen und gemeinsam mit der Aktion Seebrücke lautstark eine humane und humanitäre Flüchtlingspolitik der EU einfordern.
(Im Bild Stadtsuperintendent Dr. Bernhard Seiger, Stadtdechant Robert Kleine, Johannes Gaevert und Laura Gey, beide Seebrücke, und Hans Mörtter, Pfarrer der Lutherkirche.)

Forschungsprojekt Virtual Reality für Geflüchtete

Kann Virtual Reality Geflüchteten bei der Eingewöhnung in einem neuen Land helfen? Dieser Frage sind Wissenschaftler und Studierende des An-Instituts skip der Kölner Hochschule Fresenius nachgegangen und haben im Rahmen eines Forschungsprojekts alltagstypische Situationen in virtuellen Simulationen nachgestellt. Christina Löw hat für uns mit Professor Christopher Wickenden gesprochen, der die Gesamtleitung des Projekts verantwortet.

Sendedatum: 30.01.2020

Seenotrettungs-Bündnis „United4Rescue“

Wie viele Menschen in den letzten Jahren auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken sind, kann niemand genau sagen. 20.000 und mehr werden es sein. Staatliche Rettung gibt es im Mittelmeer nicht mehr. Ein Skandal, auf den evangelische und katholische Kirche in Köln gemeinsam mit der Aktion Seebrücke aufmerksam gemacht haben. Die Rettung Geflüchteter aus Seenot lässt sich absehbar nur privat organisieren. „Wir schicken ein Schiff“, hat die Evangelische Kirche in Deutschland beschlossen und mit dem Bündnis „United4Rescue“ eine Spendenkampagne gestartet, die ein weiteres Schiff für SeaWatch und möglichst auch die Arbeit damit finanzieren soll. Unser Autor Hartmut Leyendecker berichtet.

Sendedatum: 23.01.2020

Amen Ushta, Projekt zur schulischen Förderung von Roma-Flüchtlings-Kindern

Schülerinnen und Schüler des Stadtgymnasiums Porz stellen Amen Ushta vor, ein Projekt des Rom e. V. Köln.
Der Name bedeutet: “Wir stehen auf.“ Ziel des Projektes ist die schulische Förderung von Roma-Flüchtlings-Kindern und von Kindern aus bulgarischen und rumänischen Familien, die im rechtsrheinischen Köln leben.

Sendedatum: 11.07.2019

Brückenklang

Brückenklang heißt ein interkulturelles Musikprojekt des Landesmusikrats NRW. Die Veranstaltungen wollen Brücken bauen zwischen den Kulturen – durch Musik. So auch hier in Köln, wo die Band „Romano Trajo“ die Workshop-Teilnehmerinnen für die Musik der Sinti und Roma begeisterte. Max Rohwer war für uns dabei.

Sendedatum: 28.03.2019

„Sprachraum“ der Stadtbibliothek Köln

Köln ist eine internationale Stadt: Mehr als ein Drittel der Kölnerinnen und Kölner haben ihre Wurzeln im Ausland und jedes Jahr zieht es Menschen  aus aller Welt in die Metropole am Rhein. Die größte Herausforderung für die neuen Rheinländer ist oft die Sprache. Hilfe beim Deutsch lernen und ankommen in Köln finden sie im „Sprachraum“ der Stadtbibliothek Köln.
Max Rohwer berichtet..

Sendedatum: 07.02.2019

„Welcome Walk“ der Kölner Freiwilligenagentur

„Welcome Walk“ heißt ein Projekt der Kölner Freiwilligenagentur. Das Willkommen gilt geflüchteten Menschen in Köln, die an drei Tagen je drei Stunden von Freiwilligen mit dem Leben in Köln vertraut gemacht werden. Was diese offene ehrenamtliche Arbeit erreichen kann, hat Hartmut Leyendecker erforscht.

Sendedatum: 15.11.2018

Allerweltshaus Köln-Ehrenfeld

Das Allerweltshaus in Köln-Ehrenfeld wird 30! Das Haus in der Körnerstraße ist ein Raum der interkulturellen Begegnung und bietet den unterschiedlichsten Projekten und Initiativen einen Platz zum Arbeiten. Das Angebot des Allerweltshaus e. V. ist denkbar breit gefächert: Es gibt Sprachkurse, Vorträge, Ausstellungen, einen erfolgreichen internationalen Spieleabend an jedem ersten Mittwoch des Monats und eine Bürgerfunkgruppe, die hier regelmäßig ein eigenes Radioprogramm macht.

Sendedatum: 04.11.2018

„Sea-Watch“

Seit 2015 ist die Initiative „Sea-Watch“ auf dem Mittelmeer aktiv, um Menschen in Seenot zu retten. Das Schiff „Sea-Watch 3“ patrouilliert  vor der libyschen Küste und nimmt Menschen in Not an Bord. Zur Luftaufklärung steht sogar ein Flugzeug zur Verfügung. Allein von November 2017 bis Januar 2018 war die „Sea-Watch 3“ an der Rettung von rund 1500 Menschen beteiligt. Max Rohwer berichtet.

Sendedatum: 10.05.2018

Qualifizierungsmaßnahmen des CJD für geflüchtete Menschen

Das CJD (NRW Süd und Rheinland), dem auch das Frechener Berufsbildungswerk angehört, wo 250 junge Menschen eine Berufsausbildung in 30 Berufen absolvieren, führt seit Dezember 2017 Qualifizierungsmaßnahmen für geflüchtete Menschen im Energie Kompetenzzentrum Rhein-Erft in Kerpen durch. Bei der Vorstellung der Maßnahmen war Jutta Hölscher für uns dabei.

Sendedatum: 12.04.2018

Kinder gegen antimuslimischen Rassismus stärken

Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften unterstützt Menschen aus verschiedenen Kulturen bei vielen Belangen des Zusammenlebens. Ein Schwerpunkt sind die Beratung Hilfesuchender sowie politische Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit, daneben gibt es auch wechselnde Projekte. Wie etwa eine Fortbildung zum Umgang mit Rassismus, die im April in Köln stattfindet. Ein Beitrag von Kirsty Werheit.

Sendedatum: 22.03.2018