Aufruf zur Rettung Geflüchteter der evangelischen und katholischen Kirche und der Seebrücke in Köln

Geflüchtete

Wenn Menschen die unfassbar schwierige Entscheidung treffen müssen, aus ihrer Heimat zu fliehen, Haus und Hof und teilweise die Familie zurückzulassen, leiden sie. Wenn sie bei uns, in einem für sie unbekannten Land ankommen, und auf eine Zukunft in Würde hoffen, haben sie auf dem Weg wahrscheinlich ihr Leben aufs Spiel gesetzt und möglicherweise geliebte Menschen verloren.
Unsere Beiträge versuchen, auf die Schicksale geflüchteter Menschen hier in Köln aufmerksam zu machen. Es gibt viele Ideen und Hilfsprojekte, aber nicht genug. Gute Ideen kann, ja sollte man kopieren.
Manchmal wird auch Grundsätzliches in unseren Beiträgen hörbar. Wenn etwa evangelische und katholische Kirche in Köln zum Internationalen Tag der Migranten große Banner mit den Namen der im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge an ihre Kirchtürme hängen und gemeinsam mit der Aktion Seebrücke lautstark eine humane und humanitäre Flüchtlingspolitik der EU einfordern.
(Im Bild Stadtsuperintendent Dr. Bernhard Seiger, Stadtdechant Robert Kleine, Johannes Gaevert und Laura Gey, beide Seebrücke, und Hans Mörtter, Pfarrer der Lutherkirche.)

Kinder gegen antimuslimischen Rassismus stärken

Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften unterstützt Menschen aus verschiedenen Kulturen bei vielen Belangen des Zusammenlebens. Ein Schwerpunkt sind die Beratung Hilfesuchender sowie politische Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit, daneben gibt es auch wechselnde Projekte. Wie etwa eine Fortbildung zum Umgang mit Rassismus, die im April in Köln stattfindet. Ein Beitrag von Kirsty Werheit.

Sendedatum: 22.03.2018

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