Newsletter März 2021

Liebe Freundinnen und Freunde von Studio ECK,

wir begrüßen Sie herzlich zu unserem ersten Newsletter 2021 aus der Radiowerkstatt des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region. Besonders möchten wir Sie in diesem Newsletter über unsere Schwerpunkte für das Jahr 2021 informieren: Diesmal haben wir uns dafür „Dialog der Generationen“ und „Köln schreibt“ ausgesucht. Außerdem lassen wir Sie journalistisch an unseren Erfahrungen während der Corona-Pandemie teilhaben und haben ausgewählte Beiträge zum Thema „Nachhaltigkeit & Umwelt“ für Sie zusammengestellt.

Wir hoffen, Sie sind gesund und wohlauf, und wünschen Ihnen eine gute Lektüre!

Dialog der Generationen: Generationen-Challenge • Köln schreibt: Online-Magazin Rheinerlei • Leben und Arbeiten trotz Corona: Verband Pro Musik • Jecke Kiste in der Bahnhofsmission • Nachhaltigkeit & Umwelt: Innatura e.V. • Insekten als Lebensmittel

Schwerpunkt „Dialog der Generationen“

Symbolbild Hände

Mit dem Schwerpunkt „Dialog der Generationen“ stellen wir Konzepte und Aktionen in den Mittelpunkt, die sich für mehr Austausch zwischen den Generationen einsetzen – digital wie analog. In diesem Rahmen porträtieren wir Menschen, die helfen, Chancen im Miteinander zwischen älteren und jüngeren Menschen aufzuzeigen und zu nutzen, damit niemand zurückbleibt und alle von den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven profitieren können.
In einem ersten Beitrag zu dieser Rubrik hat sich Anne Siebertz mit der „Generationen-Challenge“ beschäftigt:
Um in einer zunehmend digitalisierten Welt der Distanz zwischen Jung und Alt entgegenzuwirken, fand Ende November – überregional und digital – eine großangelegte „Generationen-Challenge“ statt, ein Projekt im Rahmen von „Generationen im Gespräch“, organisiert von BildungsCent e.V., der Bundeszentrale für politische Bildung und labconcepts. Den Podcast können Sie hier abrufen.
Alle Beiträge, die wir zu „Generationen im Dialog“ über das Jahr erstellen, finden Sie nach ihrer Ausstrahlung auch auf unserer Webseite.

Schwerpunkt „Köln schreibt“

Symboldbild Hand schreibt

Schreiben ist etwas, das – auf den zweiten Blick – sehr viel komplexer ist, als es oft erscheinen mag und unglaublich facettenreich: Denn nicht nur Autor:innen und Journalist:innen schreiben – fast jede:r von uns schreibt alltäglich im Beruflichen wie im Privaten, von E-Mails über Whats-App-Nachrichten bis hin zu Social-Media-Posts. Und so möchten wir uns dieses Jahr die schreibende Vielfalt in Köln etwas genauer anschauen, indem wir im Rahmen des Schwerpunkts „Köln schreibt“ z.B. die folgenden Fragen stellen:
Wie schreiben Pfarrer:innen ihre Sonntagspredigten? Können Kinder schon gute Geschichten schreiben? Wie schreiben blinde Menschen und wie erlernen sie das Schreiben? Wie schreibt man ein Buch und was machen Autor:innen, wenn sie gerade nicht schreiben? Was versteckt sich hinter dem neuen Trend des Handlettering? Und werden heute noch Briefe mit der Hand geschrieben?

Im ersten Beitrag dieser Rubrik hat sich Florian Eßer mit dem Online-Magazin „Rheinerlei“ von Tim Hildebrandt befasst. Das Hauptaugenmerk von Rheinerlei liegt auf den Bereichen Kunst und Kultur: Das Team rezensiert Theaterstücke und Kunstausstellungen, interviewt die Verantwortlichen und will so ein breites Bild der Kölner Kulturlandschaft zeichnen.

Den Podcast finden Sie hier.

Leben und Arbeiten trotz Corona

Symboldbild UN Stay Home

Rund ein Jahr schon spüren wir alle die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Und auch wenn die Impfungen im Februar angelaufen sind und einige Einschränkungen gelockert wurden, so sind wir doch noch weit entfernt von einem Gefühl der Normalität. Das Leben geht weiter, aber anders.
Wie im letzten Newsletter bereits umrissen, haben auch wir als Redaktion uns in den vergangenen Monaten mit der Corona-Pandemie beschäftigt. Sie hat unser journalistisches Arbeiten vor so einige Herausforderungen gestellt, uns improvisieren und umdenken lassen. Ebenso wie viele andere Menschen, welche die Krise zum Anlass genommen haben, neue Ideen und Ansätze zu entwickeln. Einige dieser Projekte möchten wir Ihnen im Folgenden näher vorstellen.

Verband „Pro Musik“

Die Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung treffen viele Branchen hart. Besonders betroffen sind freie Künstler:innen, die seit bald einem Jahr nicht mehr öffentlich auftreten dürfen. Um die Interessen von selbständigen Musiker:innen zu vertreten, gründet eine Gruppe ebendieser Musikschaffenden den Verband „Pro Musik“. Ein Beitrag von Max Rohwer, den Sie hier als Podcast anhören können.

„Jecke Kiste“ in der Bahnhofsmission

Mit der jecken Kiste präsentiert das Team der Bahnhofsmission (Gleis 1E im Kölner Hauptbahnhof) typische Szenen zur Karnevalszeit im Mini-Format, diesmal coronakonform, denn alle Figuren tragen Masken und halten Abstand voneinander. Martina Schönhals berichtete über Karneval zu Pandemie-Zeiten. Den Podcast finden Sie hier.
Zwischenzeitlich wurde die weitgehend ehrenamtliche Arbeit der Bahnhofsmission vom Ex-Dreigestirn der Session 2020 mit einem Scheck über 11.111 Euro gewürdigt.

Außerdem haben wir Beiträge erstellt mit Tipps für die kontaktlose Freizeitgestaltung (daheim & unterwegs):

mülheimat.cologne Audioguide

App Romanische Kirchen Köln

Wallraf-Richartz-Museum virtuell

App „Wallrafs Köln“

Weiter wichtig: Nachhaltigkeit & Umwelt

Symboldbild keimende Pflanzen

Auch – oder gerade – während der Corona-Pandemie bleibt „Nachhaltigkeit & Umwelt“ (einer unserer Schwerpunkte des vergangenen Jahres) weiterhin wichtig. So gilt es z.B., darüber nachzudenken, wie wir als Gesellschaft leben möchten und was wir als Einzelne dafür tun können. Mit diesen und weiteren Themen befassen sich auch die folgenden Beiträge:

Innatura e.V.

Über zwei Milliarden Euro einfach wegwerfen? Tatsächlich werden hierzulande jedes Jahr neuwertige Waren wie Spielzeug, Heimtextilien, Körperpflegemittel und Haushaltsgegenstände entsorgt, deren Marktwert zusammengerechnet ungefähr diese Summe ergibt. Dagegen setzt sich die Plattform Innatura e.V. ein, die fabrikneue Konsumgüter von Unternehmen einsammelt, die aus verschiedensten Gründen nicht mehr für den Verkauf bestimmt sind, und diese an gemeinnützige Institutionen weitergibt. Jutta Hölscher hat für uns mit Geschäftsführerin Juliane Kronen gesprochen. Den Podcast können Sie hier anhörem.

Insekten als Lebensmittel

Angesichts riesiger Rinderherden, die Unmengen Methan in die Atmosphäre ausstoßen, und all der anderen Folgen der Massentierhaltung macht man sich auch in Europa zunehmend Gedanken über umweltverträgliche Fleischalternativen. Wie wäre es zum Beispiel mit Entomophagie (Insekten als Nahrungsmittel)? Kirsty Lyu und Christina Löw haben sich aus zwei Perspektiven damit beschäftigt:

Insekten als entomophagische Tradition

Insekten als Lebensmittel aus westlicher Sicht

Möchten Sie mehr zu „Nachhaltigkeit & Umwelt“ erfahren? Werfen Sie einen Blick auf unsere Webseite. Dort finden Sie alle bisher ausgestrahlten Beiträge.

Zeitzeugen-Portrait: Freya von Moltke

Freya von Moltke kann zu den bedeutsamsten Kölner Zeitzeuginnen des Nationalsozialismus gezählt werden. Sie spielte eine wichtige Rolle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und hatte ein bewegtes Leben. Christian Klein stellt uns diese interessante Person der Zeitgeschichte genauer vor.
Hier finden Sie Podcast zum Beitrag.

Studio ECK ist Teil des Bürgerfunks, wir senden immer donnerstags um 20 Uhr bei Radio Köln (107,1 MHz) und alle zwei Monate sonntags um 19 Uhr bei Radio Erft (Bergheim 91,4 MHz, Kölner Umland 105,8 MHz) Beiträge zu lokalen Themen.

Haben Sie Anmerkungen, Kommentare oder Themenvorschläge? Wir freuen uns über Ihre Mail an redaktion@studioeck.de.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Studio ECK-Redaktion

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