Magazin Rheintime

Radio Köln
10.12.2017 - 19:04

Die Welt ist ein Dorf. Und wir alle tragen auf vielfältige Weise einen Anteil daran, wie es unseren globalen Nachbarn ergeht. Alle zwei Jahre zeichnet der Eine-Welt-Filmpreis NRW Dokumentarfilme aus, die uns darüber die Augen öffnen. In diesem Jahr ging der 1.Preis an einen Film, der sich mit Land grabbing in Äthiopien befasst. Land grabbing ist ein Begriff für die (teilweise illegitime oder illegale) Aneignung von Agrarfläche, oft durch wirtschaftlich oder politisch durchsetzungsstarke Akteure. Auf dem 2. Platz landete „Mirr – das Feld“ ein Film über Land grabbing in Kambodscha, den 3. Preis erhielt „My Escape“ ein Film mit von Flüchtlingen selbst per Handy dokumentierten Fluchtgeschichten. 
Einmal Köln vor 100 Jahren erleben und in einer der alten Bahnen durch die Altstadt fahren. Dem Markttreiben und Passanten am Rheinauhafenzuschauen. Davon träumte Jens Rothe schon lange und machte als Geschäftsführer und Visionär die Vergangenheit zur Virtuellen Realität. Er erschuf die Möglichkeit Besuchern Köln im Jahr 1910 nicht nur zu zeigen, sondern sie auch daran teilnehmen zu lassen. Svenja Merckel war für uns bei TimeRide am Alter Markt und berichtet von einer ganz besonderen Straßenbahnfahrt - mit VR-Headset durch das historische Köln!

Infos und Links zur Sendung: 
  • Neben den Preisträgern des diesjährigen Eine-Welt-Filmpreis NRW empfiehlt der Fernsehworkshop Entwicklungspolitik auch noch eine Reihe weiterer Filme für die Bildungsarbeit. Interessierte können im Netz in einem umfangreichen Filmkatalog schmökern.
  • Fernsehworkshop Entwicklungspolitik
  • TimeRide VR Cöln

Könnten Sie sich vorstellen, Menschen mit Demenz begleiten, sie zu Hause zu besuchen, mit ihnen spazieren zu gehen und zu spielen? Die beiden Initiativen „TANDEm“ und „Das andere Leben begleiten“ suchen dringend solche Menschen, auch um pflegende Angehörige zu entlasten. Im Januar startet ein 40-stündiger Qualifikationskurs in der Südstadt für den Einsatz in Ehrenfeld und Nippes. Für den Einsatz gibt es eine professionelle Begleitung sowie eine Aufwandsentschädigung von 7,50 Euro pro Stunde.

  • Lebendiger Adventskalender. Den gibt es Vom 1. bis zum 23. Dezember gibt es rund um den Kölner Stadtgarten. Zu den Häusern, die für diese Aktion ihre Pforten und Türen öffnen, gehört auch die evangelische Christuskirche am Dorothee-Sölle-Platz 1. Dort gibt es am Donnerstag, den 21. Dezember, um 18 Uhr ein Winter-Grillen vor der Kirche und am Heiligen Abend eine besondere Christvesper mit dem Thema „Heilsame Stille“. Neben der Christuskirche bestücken aber noch viele andere Einrichtungen den lebendigen Adventskalender.
Autoren: 
Kirsty Werheit, Svenja Merckel
Moderation: 
Jutta Hölscher