In Bewegung – mit Körper und Verstand

Die verschiedensten Formen von Bewegung treiben die Redaktion Studio ECK unter diesem Jahresschwerpunkt 2026 um. Die einen sind unterwegs mit den unterschiedlichsten Fortbewegungsmitteln wie Roller, Kinderwagen oder Rollator. Oder zu Fuß. Andere ziehen um in ein neues Domizil. Wieder andere bringen mit ihren guten Ideen Dinge in Bewegung oder kommen mit wichtigen Erkenntnissen von einer Reise oder einer Konferenz zurück. Sie alle vereint eines: sie sind mobil. Wer Ideen einbringen möchte, melde sich gerne unter redaktion@studioeck.de

„Latibul“ ist ein englischer Begriff aus dem 17.Jahrhundert und bezeichnet in etwa einen geheimen Rückzugsort, ein Kleinod für Kreativität und voller Geheimnisse. Unter diesem Begriff agieren das Theaterpädagogische Zentrum im belgischen Viertel und das Zirkuspädagogische Zentrum in Riehl gemeinsam. Über die vielfältigen Angebote rund um den Zirkus haben wir vor einem Monat berichtet. Heute gehen wir ins Detail und stellen ein besonderes Projekt vor. Am offenen Familientag an Pfingsten hat Jutta Hölscher  auf dem Zirkusgelände Eva Adorjan getroffen. Sie hat die Figur des „Mogli“ aus dem Dschungelbuch von Rudyard Kipling für den Zirkus umgeschrieben und auf die Bühne gebracht.

Sendedatum: 11.06.2026

Er ist manchmal ein Künstler, manchmal ein Schauspieler, und er bewegt sich in seiner viel zu großen und bunten Kleidung mit dem einzigen Ziel, die Leute zum Lachen zu bringen: der Clown. Es ist nie zu spät um ein Clown zu werden, dank der vielen Clownschulen in Deutschland. Besonders für Kinderkrankenhäuser werden gerne Clowns gesucht und hier in Köln ausgebildet.

Sendedatum: 28.05.2026

Im Rahmen des Programms „Lebenswerte Veedel – Bürger*innen- und Sozialraumorientierung in Köln“ setzen sogenannte Sozialraumkoordinator*innen gemeinsam mit lokalen Akteur*innen ganz unterschiedliche Projekte um, die die Lebensbedingungen der Bewohner*innen in den fünfzehn Sozialräumen der Stadt verbessern sollen. Christina Löw hat sich mehrere davon genauer angeschaut.

Sendedatum: 21.05.2026

Louise Stomps (1900 – 1988) bekam in der deutschen Museumslandschaft lange nicht die Aufmerksamkeit, die ihr gebührt hätte. Dabei besaß sie jene Fähigkeit, die einen guten Bildhauer oder eine gute Bildhauerin ausmacht: Sie sah da die Motive für ihre Skulpturen, wo andere nur ein Stück Holz, einen Baumstamm oder einen Granitblock sehen würden. Außerdem war die alleinerziehende Mutter eine politisch hellwache und empathische Künstlerin. Das Käthe Kollwitz Museum am Neumarkt stellt die Werke seiner Dauerausstellung nun Skulpturen und Grafiken von Louise Stomps gegenüber. Priska Mielke hat mit Kuratorin Lynn Busch darüber gesprochen, was diesen „Dialog“ zweier Künstlerinnen so produktiv macht. 

Sendedatum: 21.05.2026

Seit 45 Jahren gibt es das Theaterpädagogische Zentrum, kurz TPZ vor 25 Jahren kam das ZAK als Zirkuspädagogisches Zentrum hinzu. Beide dürften vielen in Köln ein Begriff sein, aber nicht, dass sie als ein Trägerverein zusammen agieren. Die Bereiche arbeiten eng und aktiv miteinander, nutzen gerne entstehende Synergieeffekte und kommunizieren dies seit einiger Zeit auch unter dem gemeinsamen Namen „Latibul“. Jutta Hölscher hat sich im Zirkusbereich näher umgeschaut und wollte auch wissen, was sich denn hinter diesem ungewöhnlichen Namen verbirgt.

Sendedatum: 07.05.2026

Das ist immer mein Traum gewesen – und jetzt kann dieser Traum Realität werden: ein Job als Zauberer! Silvio Cisamolo hat Ingo Dapprich und Tobi Rudolph getroffen, beide beruflich als Zauberer für Shows und Veranstaltungen tätig.

Sendedatum: 30.04.2026

Am 30.04. wird weltweit der Tag der Weinbeere gefeiert. 21,5 Liter Wein haben über 16 jährige im Jahr 2025 statistisch gesehen pro Person getrunken. Ob die Kölner diesem Durchschnitt entsprechen, oder doch eher ein Kölsch vorziehen, ist nicht bekannt. Köln war aber Jahrhunderte lang nicht nur ein Zentrum des europäischen Weinhandels. Auch in der Stadt selbst wurde früher Wein angebaut. Unser Reporter Christian Klein berichtet.

Sendedatum: 30.04.2026

Der Klettenbergpark ist seit 1980 ein eingetragenes Baudenkmal. Seine Entstehung verdankt er dem Gartenplaner Fritz Encke, der 1903 von der Stadt Köln angeworben wurde. Rosengarten, Wasserfall, Steinbruch und ein naturnah gestalteter Kahnweiher sollte "der gutgekleidete, auch wochentags nachmittags und selbstverständlich des Sonntags spazierende Bürger" als Erbauung genießen, zitiert Dr. Henriette Meynen Fritz Encke. Hartmut Leyendecker hat den Park besucht und Stimmen eingefangen.

Sendedatum: 23.04.2026

Den Nachbarn helfen, Geflüchtete willkommen heißen, spontan bei Katastrophen mit anpacken, Schulkindern ein Frühstück anbieten oder gemeinsam Kampagnen organisieren – die Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren, sind schier endlos. Unsere Reporterin Anne Siebertz hat die Menschen immer wieder gefragt: was bedeutet für Sie ehrenamtliches Engagement? Gefunden hat sie bewegende Antworten.

Sendedatum: 19.04.2026

Inna Maaßen stammt aus Charkiw in der Ostukraine, kam vor 26 Jahren nach Hürth, hat inzwischen hier eine Familie gegründet und Heimat gefunden. Basierend auf eigenen Erfahrungen ist sie inzwischen unermüdlich im Einsatz, Geflüchtete bei ihrer Eingliederung zu unterstützen. Ihr zur Seite steht dabei die evangelische Gemeinde. „Rasom“ hat sie ihr Herzensprojekt genannt. Das bedeutet auf ukrainisch „gemeinsam“. Jutta Hölscher hat Pfarrerin Christiane Birgden und Inna Maaßen in der Martin-Luther-Kind-Kirche in Hürth-Mitte getroffen.

Sendedatum: 19.04.2026